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Gemeinde Grabenstätt, Chiemsee / Chiemgau  |  E-Mail: gemeinde@grabenstaett.de  |  Online: http://www.grabenstaett.de

Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V. Grabenstätt

Brasilienhilfe, Mitarbeiterinnen im FestzeltVeranstalter der Brasilienfeste ist der Verein „Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V." mit Sitz in Grabenstätt, der diese Arbeit koordiniert. Ca. 200 Mitarbeiter sind jeweils bei der Ausrichtung ehrenamtlich tätig.
Im Lauf der vergangenen 25 Jahre konnten mit über 1,2 Millionen Euro mehr als 20 Einzelprojekte gefördert werden. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt der Projektarbeit für Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie Hilfe für Leprakranke.

 

Brasilienhilfe BazarDazu werden im Großraum der Millionenstadt Sao Paulo 2 Straßenkinderprojekte, 1 Kinderhort sowie ein Favelagebiet gefördert. Mitten im Amazonas Urwald wird ein Projekt für die Behandlung von Leprakranken sowie ein Ausbildungszentrum für 330 Kinder und Jugendliche gefördert. Durch die ehrenamtliche Mitarbeit so vieler Freiwilliger beim Fest sowie durch Spenden ist es möglich, diese Projekte auch weiterhin zu unterstützen und Kindern und Jugendlichen in Brasilien eine Chance zu geben! Jeder, der das Fest besucht trägt dazu bei, dass Kinder in Brasilien eine Zukunftsperspektive erhalten! Also, kommen Sie nach Grabenstätt am Chiemsee!

 

 

Projekte, Ziele und Hintergründe des Vereins

 

Es begann ...


im Jahr 1980 mit dem Versand von gebrauchten Kleidungsstücken an einzelne Gemeinden in Brasilien. Betty Wülfing, gebürtige Brasilianerin, hatte die Verbindung dorthin geknüpft und besorgt bis heute, unterstützt von Manfred Reichardt und Michael Wendlinger die wichtige Übersetzungsarbeit. Fleißige Helferinnen sortierten und verpackten die Kleidungsstücke. Über 1200 Säcke à 20 kg gingen auf diese Weise auf die Reise. Allein die Portokosten betrugen bisher über 90.000 DM. Wegen der inzwischen überhöhten Versandkosten in Deutschland und der immer größer werdenden Einfuhrschwierigkeiten in Brasilien können allerdings diese Hilfssendungen nur noch in sehr beschränktem Umfang erfolgen. Wir sind ständig bemüht, neue und effektive Wege der Hilfe zur Selbsthilfe zu suchen und zu gehen - immer in enger Absprache mit unseren Partnern und Freunden in Brasilien.

 

Unsere Partner in Brasilien ...


sind in erster Linie katholische Pfarrgemeinden oder soziale Vereinigungen, die sich für besonders bedürftige und benachteiligte Bevölkerungsschichten einsetzen: Bewohner von Favelas, Kleinbauern, Straßenkinder usw. Sie stehen mit uns in ständiger Verbindung. Durch Besuche in Brasilien können wir uns über die Effektivität unserer Hilfe vergewissern.

 

Ein Fest ...

Brasilienhilfe Festzelt
der „Deutsch-Brasilianischen Freundschaft" - „Festa Junina", das im Jahr 1981 zusammen mit dem „Círculo Brasileiro" in München zum ersten Mal in Grabenstätt veranstaltet wurde und inzwischen jedes Jahr am letzten Samstag im Juni stattfindet, schuf neben anderen Aktionen und freiwilligen Spenden den finanziellen Grundstock für die seit 1985 begonnene Finanzierung von Hilfsprojekten in Brasilien. Gute zehntausend Menschen zieht inzwischen das Fest in seinen Bann, das von einer großen Schar von einheimischen und brasilianischen Helfern mitgetragen wird.

 

Ein Verein ...


mit dem Namen „Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V.", wurde am 13.01.1995 von den Freunden der bisherigen „Brasilienhilfe Grabenstätt" als Gemeinschaftswerk von Deutschen und Brasilianern, die in Deutschland leben, gegründet. Er soll helfen, die bisher geleistete Arbeit für die arme Bevölkerung in Brasilien noch zu verstärken. Da die ganze Arbeit ehrenamtlich geleistet wird, entstehen fast keine Verwaltungskosten.

 

Mit über 1,2  Millionen Euro ...


konnten bisher bereits 21 Einzelprojekte gefördert werden. Die wichtigsten davon sind derzeit:

 

  • Hilfe zur Betreuung von Leprakranken in Lábrea:


Der Bischof von Labrea, Dom Jesus, besucht eine leprakranke Frau - O Bispo de Labrea, Dom Jesus, visita uma senhora leprosaDie Stadt liegt mitten im unermesslichen Urwaldgebiet des Amazonas. Hohe Arbeitslosigkeit, einseitige Ernährung und oft mangelnde Hygiene sind die Hauptgründe für das unverhältnismäßig starke Auftreten von Lepra. Unter Mithilfe von Ordensschwestern schlossen sich die betroffenen Familien zur Selbsthilfebewegung „MORHAN" zusammen. Sie hat sich die vorbeugende Information der Bevölkerung, die Betreuung der Kranken und die Rehabilitation der Genesenden zum Ziel gesetzt. Seit 16 Jahren wurde ihre Arbeit durch die Brasilienhilfe Grabenstätt mit einem Betrag von Euro 117.914,-- finanziert. Durch die kontinuierliche Aufklärungsarbeit durch MORHAN - finanziell unterstützt durch unsere Brasilienhilfe - ist in-zwischen die Integration weiter fortgeschritten.

 

  • „Centro Esperança" - Zentrum der Hoffnung

 

nennt sich das zweite große Projekt, das in Lábrea unterstützt wird. Es ist ein Jugendzentrum für 340 Kinder und Jugendliche  im Alter von 12-18 Jahren, geleitet von dem spanischen Pater Miguel Angelo. Die einzige Aufnahmebedingung ist, dass die Jugendlichen in die örtliche Schule gehen.
Wichtigstes Ziel dieser Einrichtung ist es, dass die Kinder nicht auf der Straße bleiben. Verschiedene Lehrer, die vom Erziehungsministerium teilweise finanziert werden, bieten den jugendlichen Buben und Mädchen Berufsvorbereitungskurse an. So wurde z.B. mit unserer Hilfe - unterstützt von der Sternstundenaktion des Bayerischen Rundfunks - eine komplette Schreinerei eingerichtet, wo wunderschöne Möbelstücke gefertigt werden. Darüber hinaus sollen  Schlosser-, Computer-, Koch- oder Nähkurse die Jugendlichen auf ihre spätere Selbständigkeit vorbereiten. In einem kleinen Geschäft versucht man, die hergestellten Erzeugnisse so recht und schlecht zu verkaufen, was aber oft an der Armut der Bevölkerung scheitert. Natürlich bekommen die Jugendlichen auch eine Mahlzeit, die vom Hauswirtschaftskurs zubereitet wird. Das Zentrum der Hoffnung wird seinem Namen voll gerecht. Wenn man in Lábrea etwas ändern möchte, muss man vor allem für die Kinder etwas tun, damit sie eines Tages einmal von dem hier Gelernten leben können. Mit einem Satz: Hilfe zu Selbsthilfe!


75.840,-- Euro hat unser Verein in den letzten sechs Jahren dafür zur Verfügung gestellt. Inzwischen haben viele 18-jährige das Zentrum verlassen und eine Arbeitsstelle gefunden.

 

Brasilienhilfe, Bild von Straßenkindern beim NähenÜber 7 Millionen Kinder ...


leben in Brasilien auf der Straße, mindestens 900.000 davon allein in São Paulo. Arbeitslosigkeit der Eltern, Armut, Zerfall der Familien, sind die Hauptursachen dafür. Diese Kinder geraten in die Gefahr von Kriminalisierung und Drogen und sind oft Freiwild für Killerkommandos.


Der Verein „Marly Cury" und die „Casa Serena" sind rettende Inseln für hilfesuchende Kinder:

 

  • „CASA SERENA"

 

P. Valmir, ein brasilianischer Priester (Nachfolger von P. Jaime), geht mit seinen Helfern (Streetworkern) jede Woche auf die Sammelplätze von Straßenkindern, um mit ihnen über ihre Probleme zu sprechen und sie schließlich auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, dass sie in der „Casa Serena"  Schutz und Geborgenheit wie in einer guten Familie vorfinden würden sowie für sie schon längst vergessene oder nie erfahrene alltägliche Dinge des Lebens wie regelmäßige Hygiene, Schulbesuch, ärztliche Behandlung etc. .Regelmäßig kommen Jugendliche mit. Pater Valmir lebt so mit ca. 30 Buben wie ein guter Vater zusammen.


Es wird versucht, die Jugendlichen wieder an ein geregeltes Leben zu gewöhnen, sie zum regelmäßigen Schulbesuch zu ermutigen, die Verbindung mit ihrer Familie wieder aufzunehmen um möglichst dorthin wieder zurückzukehren.


Nachdem das bisherige Haus kostenlos genutzt werden konnte, wurde es allerdings vom Besitzer zum März 1997 gekündigt. Zum Glück tat sich die Möglichkeit auf, gleich nebenan ein neues Gebäude zu errichten. Die Kosten wurden auf DM 239.000,- geschätzt.


Die „Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V." hatte versprochen, dafür den Betrag von 100000,- DM zu beschaffen. Einzelspenden und Aktionen von Jugendgruppen und Schulklassen in Deutschland trugen dazu bei, dass das Geld innerhalb eines Jahres zur Verfügung gestellt werden konnte.


Außerdem hatte auf unseren Antrag hin die große, bundesweite „Sternsinger-Aktion, an der sich jedes Jahr über 200.000 Kinder in Deutschland beteiligen, weitere 100.000,- DM dafür zugesichert.


1998 wurde das neue Haus in unserer Anwesenheit eingeweiht.


Unser Verein hat auch in den letzten vier Jahren mit  38.319,--Euro zu den laufenden Betriebskosten sowie den Kosten für die Schulausbildung beigetragen.

 

  • Haus „Marly Cury"


ist aus dem früheren Projekt "Aprendendo a viver" (Leben lernen) entstanden. Durch die im Jahr 2000 erfolgte Vereinsgründung „Verein Marly Cury" hat es etwas andere Ziele bekommen. Es war an der Zeit, diese Straßenkinder nicht nur tagsüber von der Straße zu holen und zu beschäftigen, sondern ihnen ein Stück Heimat zu geben. Die Arbeit ist ähnlich strukturiert wie in der „Casa Serena", aber hier werden auch Mädchen, sogar schwangere, aufgenommen und auch straffällig gewordene Jugendliche.

 

Weitere Projekte der Partnerschaftlichen Brasilienhilfe - in aller Kürze:

 

  • Begrüßung im Kinderhort in Santo Antonio/Osasco - Recepcao no jardim de infancia Santo Antonio/OsascoOsasco/São Paulo

Kindergarten und -hort "Santo Antônio" für ca. 300 Kinder aus Favelas. Hier geschieht eine sehr wichtige Präventivarbeit, damit diese Kinder nicht zu Straßenkindern werden.Quitaúna/São Paulo - Unterstützung der dortigen Pfarrei bei der Errichtung von Versammlungszentren im Favelagebiet

  • Alexânia/Brasília

Betreuung von ca. 500 Schülern außerhalb der Schulzeit (z.B. Nähen von Fußbällen, Capoeira-Tanz, Sport)

  • Riacho Fundo/Goiás

Da es in der Stadt Alexânia überhaupt keine Aussicht auf Ausbildungs- oder Arbeitsmöglichkeit besteht, wurde in Riacho Fundo eine Unterkunft für eine Wohngemeinschaft gefunden, die Jugendlichen aus Alexânia den Start ins Berufsleben ermöglichen soll. Bis sie sich aber selbst den Lebensunterhalt und auch die Kosten für die Wohnung verdienen können, wird durch die „Partnerschaftliche Brasilienhilfe" die Miete übernommen.

  • Guarabira/Paraíba

wir unterstützen die Arbeit des deutschen Paters Geraldo Brandstetter, der gefährdete Jugendliche in SOS-Kinderdorf ähnlichen Strukturen aufnimmt und auch eine Schule unterhält.

  • Coroatá/Maranhão

Hier wird auf einer großen Fazenda die Idee eines deutschen Paters in die Tat umgesetzt: durch Arbeit und  Gebet drogensüchtige Jugendliche und Erwachsene zu rehabilitieren. Die Erfolgsquote liegt bei ca. 85%.

  • Viamão/Porto Alegre

Um die 20 Jahre haben wir die dortige Pfarrei mit damals 40.000 Einwohnern bei der Errichtung von 12 Gemeinschaftszentren im neuentstandenen und immer größer gewordenen Favelagebiet unterstützt. Hier war der Grundstein unserer Arbeit und wir sind stolz darauf, dass inzwischen diese Gemeinde auf eigenen Füßen steht und auch ohne unsere Unterstützung ihren Weg weitergehen kann. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe!

 

Auch Sie können helfen:

 

  • durch Mitarbeit bei unserem jährlichen Brasilienfest
  • durch eine Einzelspende
  • oder indem Sie Mitglied in unserem Verein werden!

 

Der Vorstand:

 

1. Vorsitzende Uschi Erl, Grabenstätt (Tel. 08661/380); Uschi.Erl@t-online.de
2. Vorsitzender Joh.Nep. Huber, Rosenheim (Tel. 08031/18750)

 

Kontaktadresse:

 

Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V. (Job und Betty Wülfing), Kampenwandstr. 3, 83355 Grabenstätt, Tel. 08661/1079.

 

Unsere Bankverbindung:

 

Konto-Nr. 856484 bei der Kreissparkasse Grabenstätt, Bankleitzahl 71052050.
Eine Spendenquittung wird gerne ausgestellt!

 

 

 

Übersetzung in die portugiesische Sprache

 

Tudo começou ...


em 1980 com o envio de roupas usadas à Comunidades de Base no Brasil. O contato necessário foi feito por Betty Wülfing, uma brasilieira nata, que até hoje se incumbe da tão imprescindível tradução da correspondência, apoiada por Manfred Reichardt e por Michael Wendlinger.

 

As infatigáveis mãos de nossas dedicadas ajudantes classificavam e empacotavam as roupas. Mais de 1200 sacos de roupa, à 20 kg, foram assim despachados, e seus gastos montam em mais de 90.000,- DM. O aumento exagerado dos custos de expedição na Alemanha, e as sempre crescentes dificuldades de importação no Brasil, contribuíram para que limitássemos consideravelmente esse tipo de ajuda.

 

Nossos Amigos no Brasil ...


são, em primeiro plano, Paróquias católicas ou Associações com fins sociais, que lutam pela população particularmente carente e discriminada: favelados, pequenos agricultores, menores de rua etc. Continuamente eles estão em contato conosco. Através das visitas que lhes fazemos no Brasil, certificamo-nos da efetividade de nossa ajuda.

 

Uma festa ...

 

da Amizade Teuto-Brasileira foi organizada juntamente com o "Círculo Brasileiro de Munique" em 1981, pela primeira vez em Grabenstätt, onde, anualmente ela se realiza no último sábado de junho. Essa Festa, somada a outras campanhas e muitos donativos espontâneos, possibilitou-nos financiar projetos de ajuda ao desenvolvimento no Brasil desde 1985. E essa Festa, que fascina muito mais de 10.000 pessoas, só e realizável pela ajuda indispensável e valiosa de tantos alemães e brasileiros.

 

A Associação ...


com o nome de "Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V." foi fundada em 13.01.1995 pelos amigos da até então chamada "Brasilienhilfe Grabenstätt", como resultado de uma obra comunitária entre Alemães e Brasileiros residentes na Alemanha. Nossa meta é reforçar ainda mais o trabalho realizado até agora em prol da população brasileira carente. Somos todos voluntários, assim que os gastos de adminis-tração são mínimos.

 

Com mais que 1,2 milhões Euro ...


já pudemos promover até agora 21 projetos individualmente. Atualmente os mais importantes são:

 

  • Ajuda para assistência de doentes de lepra em  Lábrea :

 

A cidade está situada na imensidão da Floresta Amazônica. Alta quota de desemprego, alimentação parcial, falta de higiene- são as principais responsáveis pela gritante presença da lepra. Com a ajuda de religiosas, as familias de leprosos juntaram-se ao Movimento "MORHAN". Este tem como objetivo dar informações preventivas à população, assistir os doentes, e cuidar da reabilitação dos convalescentes. Há 16 anos esse trabalho tem sido financiado pela Brasilienhilfe Grabenstätt com 117.914,-Euro.


O "Movimento de Reintegração do Hanseniano" (MORHAN), apoiado financeiramente pela Brasilienhilfe, tem feito um contínuo trabalho de esclarecimento junto à população, cuja integração aumenta ano por ano.

 

  • Centro Esperança

 

Betty Wülfing mit der Schneiderlehrerin (früher leprakrank) im Centro Esperanca - Betty Wülfing com a professora de corte e costura, hoje curada da Lepra, no Centro Esperancadenomina-se o segundo maior projeto que apoiamos em Lábrea. Tratase de um centro de juventude para 340 crianças e jovens na idade de 12 a 18 anos, administrado pelo sacerdote espanhol Miguel Ângelo.  Para a admissão do jovem no projeto é unicamente necessário que frequente a escola local.


A meta mais importante desta Instituição é evitar que as crianças fiquem na rua. Um sacerdote e professores, colocados à disposição pelo Ministério da Educação oferecem aos jovens (meninos e meninas) cursos de preparação profissional. Assim, com nossa ajuda e o apoio da "Sternstunden" do Bayerischer Rundfunk, foi completamente montada uma carpintaria, onde são produzidas peças de móveis muito bonitas. Também, os cursos de serralheiro, computação, culinária e costura visam preparar as jovens a uma independência futura. Os jovens têm a possibilidade de instruir-se na oficina, no que se refere ao trabalho em madeira, metal ou técnica aletrônica,

enquanto que os/as menores realizam pequenos trabalhos manuais. Todo o trabalho produzido é posto à venda numa pequena loja, porém o lucro é pequeno devido à pobreza da população. Certamente que os jovens recebem também uma refeição, preparada pelo curso de organização doméstica. O Centro Esperança faz juz ao seu nome, pois se quisermos mudar algo em Lábrea, temos que fazer algo principalmente pelas crianças e jovens, para que um dia eles possam viver do que aprenderam aqui. Em uma palavra: apoio à autoindependência futura!

 

75.840,-- Euro foram colocados à disposição pela nossa Associação nos últimos 6 anos. Nete meio tempo, muitos jovens que alcançaram a idade de 18 anos, deixaram o Centro e encontraram um trabalho.

 

Mais de 7 milhões de crianças ...

 

vivem nas ruas no Brasil, e unicamente em São Paulo, pelo menos 900.000. Os principais responsáveis por isso são o desemprego dos pais, a pobreza e a desunião das famílias. Essas crianças tornam-se fáceis presas da criminalidade, das drogas, e principalmente dos Esquadrões da Morte.


A Associação "Marly Cury" e a "Casa Serena" são ilhas de salvação para as crianças que procuram ajuda:

 

  • "Casa Serena" - uma ilha da salvação

 

Todas as semanas, Pe.Valmir, um sacerdote brasileiro (sucessor do Pe. Jaime), juntamente com seus ajudantes dirigem-se aos lugares onde normalmente se reunem as crianças de rua. Aí se conversa sobre seus problemas, e finalmente, chama-se a atenção deles para a possibi-lidade que lhes oferece a «Casa Serena» de proteção e carinho de um lar, como só se encontra numa boa família.  Ter um abrigo, lavar-se, cuidar-se e receber tratamento médico, tão banais coisas do dia-dia ou eles nunca conheceram ou já o esqueceram há muito tempo. Frequëntemente chegam jovens que aceitam essa oferta. Tentase, então, acostumá-los a uma vida normal como: frequentar regulamente a escola, reatar novamente os laços com suas famílias, e possivelmente retornar a seus antigos lares.

 

Durante muitos anos a casa foi colocada gratuitamente à disposição dos meninos de rua, e em março de 1997 o contrato foi rescindido pelo proprietário. Por sorte, ofereceu-se a possibilidade de construirse um novo prédio bem ao lado. Os gastos foram calculados em DM 239.000,-. A "Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V." prometeu fornecer o montante de DM 100.000,-. Doações particulares e campanhas organizadas por grupos de jovens e por escolas na Alemanha contribuíram para que essa soma fosse colocada à disposição dentro de um ano. Além disso, a nosso pedido, a Sternsinger-Aktion, conhecida em toda a federação, da qual participam mais de 200.000 crianças na Alemanha, garantiu-nos os restantes 100.000,- DM.


Em 1 de setembro de 1998, durante nossa viagem ao Brasil, foi realizada a inauguração do novo lar, da qual pudemos participar com Pe. Jaime e as felizes crianças.


Nossa associação contribue para os gastos correntes, assim como para a educação escolar, com  Euro 38.319,--.

 

  • "Casa Marly Cury"

 

estabeleceu-se do anterior projeto "Aprendendo a Viver". Fundada no ano 2000, a Associação Marly Cury decidiu-se por outras metas. Havia chegado o momento de oferecer um lar a essa crianças, e não apenas acolhê-los durante o dia e dar-lhes uma ocupação. O trabalho tem uma estrutura semelhante à da "Casa Serena", sendo que aqui são acolhidas também meninas - inclusive grávidas - e em geral jovens perseguidas pela Justiça.

 

Outros Projetos da Partnerschaftliche Brasilienhilfe - bem resumido:

 

  • Osasco-SP-

Jardim de infância e maternal „Santo Antônio" paraaproximadamente 300 criancas das favelas. Aqui se realiza um trabalho preventivo muito importante, a fim de que essas crianças não se tornem "de rua".

  • Quitaúna - SP

ajuda à Paróquia local na construção de centros de reunião em regiões de favela.

  • Brasilienhilfe, Jugendlicher bei NäharbeitenAlexânia /Brasília

acompanhamento de aproximadamente 500 alunos fora do horário escolar. (por exemplo: costurar bolas de futebol, luta de capoeira, esporte)

  • Riacho Fundo/Goiás

Como na cidade de Alexânia não há perspectiva de preparação profissional de trabalho, foi criada em Riacho Fundo uma casa de convivência para possibilitar a jovens a entrada na vida profissional. A Partnerschaftliche Brasilienhilfe assume o aluguel até que eles próprios possam ganhar a vida e pagar os gastos da casa.

  • Guarabira/Paraíba

aqui apoiamos o trabalho do sacerdote alemão Pe. Geraldo Brandstetter, que acolhe jovens em situação de "perigo". Trata-se de uma estrutura semelhante ao SOS-Kinderdorf, onde há uma escola, tanto para esses jovens, como para as crianças da cidade, onde o projeto se situa.

  • Coroatá/Maranhão

numa grande fazenda se cumpre aqui a idéia de um sacerdote alemão: através do trabalho e da oração alcançar a reabilitação de jovens e adultos dependentes de droga. A quota de êxito é de aproximadamente 85%!

  • Viamão/Porto Alegre

 antigamente uma favela relativamente nova, com 40.000 moradores. Há 20 anos ajudamos essa paróquia na construção de 12 Centros Comunitários. Aqui foi colocada a pedra inicial do nosso trabalho, e estamos orgulhosos de que, hoje em dia, essa Comunidade seja independente, e que mesmo sem nossa ajuda, ela possa continuar seu caminho. Isto é apoio à  autoindependência futura!

 

Também vocês podem cooperar:

  • ajudando o nosso trabalho durante a anual Festa Brasileira
  • através de donativos
  • ou tornando-se sócio de nossa Associação

 

O Conselho:

 

1. presidente: Uschi Erl, Grabenstätt, Tel. 08661/380 - Uschi.Erl@t-online.de
2. presidente: Joh.Nep. Huber, Rosenheim, Tel. 08031/18750

 

Endereço para contato:

 

Partnerschaftliche Brasilienhilfe e.V. (Job und Betty Wülfing), Kampenwandstr. 3,
83355 Grabenstätt, Tel. 08661/1079

 

Nosso endereço bancário:

 

Número da conta: 856484 na Kreissparkasse Grabenstätt,
número da agência: 71052050. 
A pedido, passamos recibos de doação!

 

 

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